Solarenergie am Tag speichern & abends nutzen

Balkonkraftwerk mit Speicher kaufen

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Haus mit Speicher und Solarmodulen an Balkon, Hauswand und Terrasse

150.000+ Kunden vertrauen auf die Marke Yuma

Mit einem Speicher verschenkst du keine Solarenergie

Balkonkraftwerk-Speicher mit Solarmodulen auf dem Balkon
Diagramm mit typischem Stromverbrauch von morgens bis abends

Warum ein Balkonkraftwerk-Speicher von Yuma?

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Häufige Fragen zum Balkonkraftwerk-Speicher

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher finanziell?

Die Investition in ein Balkonkraftwerk mit Speicher lohnt sich finanziell außerordentlich, da der Speicher das entscheidende Element ist, um den Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms zu maximieren. Anlagen ohne Batteriepuffer speisen tagsüber oft große Mengen ungenutzten Stroms in das öffentliche Netz ein, wodurch lediglich ein Eigenverbrauch von 30 bis 40 Prozent erreicht wird. Durch die intelligente Speicherung überschüssiger Energie lässt sich diese Quote auf 70 bis nahezu 90 Prozent steigern.


In der Praxis bedeutet das: Erzeugt ein System 800 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr, nutzt man ohne Speicher nur etwa 320 kWh (eine Ersparnis von rund 112 Euro bei 35 Cent/kWh). Mit einem Speicher steigt die selbst genutzte Menge auf bis zu 700 kWh, wodurch die jährliche Ersparnis auf deutlich über 200 Euro anwächst. Durch diese Mehrersparnis von oft über 80 Euro pro Jahr amortisieren sich moderne Speicherlösungen meist bereits nach 3,5 bis 5 Jahren und senken danach über Jahrzehnte hinweg verlässlich die Stromrechnung.

Wie funktioniert die Nachteinspeisung und was spart sie ein?

Die Nachteinspeisung ist das technologische Herzstück der Wirtschaftlichkeit von Batteriesystemen. Jeder Haushalt hat eine kontinuierliche Grundlast, die durch dauerhaft laufende Geräte wie Kühlschränke, Gefriertruhen, WLAN-Router oder Smart-Home-Anlagen verursacht wird. Diese Grundlast summiert sich leicht auf 200 bis 400 Watt. Während das Balkonkraftwerk am Tag den direkten Strombedarf deckt, wird der überschüssige Solarstrom nicht ins Netz verschenkt, sondern füllt den Speicher. Abends und nachts gibt der Akku diese Energie kontinuierlich an das Hausnetz ab. Dadurch wird der Bezug von teurem Netzstrom in den Dunkelphasen drastisch minimiert, was die Energiekosten spürbar und dauerhaft senkt.

Gibt es Förderungen für steckerfertige Solaranlagen mit Batteriespeicher?

Obwohl es auf Bundesebene aktuell kein einheitliches Zuschussprogramm für reine Balkonkraftwerke gibt, bieten zahlreiche Bundesländer, Landkreise, Städte und Kommunen äußerst attraktive Förderprogramme an, um den Ausbau privater Solarenergie zu beschleunigen. Die Förderhöhe variiert dabei stark je nach Wohnort. Manche Gemeinden gewähren pauschale Zuschüsse in Höhe von 50 bis 100 Euro, während andere Städte bis zu 50 Prozent der Investitionskosten oder hohe Beträge pro installiertem Watt Peak (Wp) erstatten.

Die Stadt München bezuschusst beispielsweise mit 40 Cent pro Watt Peak, was bei einem 800-Watt-Balkonkraftwerk zu einer maximalen Förderung von 320 Euro führt. Andere Gemeinden wie Unterschleißheim erstatten 25 Prozent der Kosten bis zu 200 Euro. Es ist dringend zu empfehlen, sich vor der Bestellung bei der zuständigen Kommunalverwaltung oder den lokalen Verbraucherzentralen über aktuell abrufbare Fördertöpfe zu informieren.

Mehr Infos zum Thema findest du unter Balkonkraftwerk-Förderung.

Welche Speichergröße in Kilowattstunden (kWh) ist die richtige für mich?

Die Wahl der optimalen Speicherkapazität hängt primär vom individuellen Stromverbrauch in den Abend- und Nachtstunden ab. Um eine schnelle finanzielle Amortisation zu gewährleisten, sollte der Speicher nicht überdimensioniert werden.

Für einen reinen Single-Haushalt ist eine kompakte Kapazität von 450 bis 1000 Wattstunden (Wh) oftmals völlig ausreichend, um die nächtliche Grundlast abzudecken. Die goldene Mitte für klassische Zwei-Personen-Haushalte oder kleinere Familien liegt bei 1,5 bis 2,5 Kilowattstunden (kWh). In dieser Dimensionierung kann das System neben der Grundlast auch den erhöhten Stromverbrauch durch Fernseher oder Beleuchtung in den Abendstunden optimal abfangen.

Premium-Lösungen, wie der bei Yuma eingeführte Jackery SolarVault 3 Pro Max, bieten ab Werk großzügige 2,5 kWh und lassen sich durch ein modulares Stecksystem bei wachsendem Energiebedarf auf bis zu gewaltige 15 kWh Speicherkapazität erweitern, was maximale Zukunftssicherheit garantiert.

Brauche ich zwingend einen Smart Meter für den Betrieb mit Speicher?

Für den reinen Basisbetrieb eines Balkonkraftwerks mit Batterie ist ein Smart Meter nicht zwingend vorgeschrieben. Die Systeme können auch über App-gesteuerte, starre Zeitprofile entladen werden. Dennoch ist der Einsatz eines intelligenten Stromzählers (wie Shelly Pro oder proprietäre Systeme) extrem empfehlenswert, um die Anlage in ein echtes Smart Home zu verwandeln.

Ein Smart Meter erfasst den tatsächlichen, sekündlichen Energieverbrauch des Haushalts digital und übermittelt diese Daten an das Speichersystem. Der Akku gibt daraufhin exakt nur so viel Leistung ab, wie gerade im Haus benötigt wird (verbrauchsabhängige dynamische Einspeisung). Diese intelligente Nulleinspeisung verhindert, dass Batteriestrom unnötig in das öffentliche Netz abfließt, und sichert Ihnen die maximale Energieunabhängigkeit.

Was bedeutet Notstromfähigkeit und was passiert bei einem Stromausfall?

Aus gesetzlichen Sicherheitsgründen schalten sich Standard-Balkonkraftwerke bei einem Stromausfall des öffentlichen Netzes sofort ab, da ihre Wechselrichter die 50-Hertz-Frequenz des Netzes benötigen, um sich zu synchronisieren. Eine herkömmliche Anlage liefert bei einem Blackout folglich keinen Strom. Hochwertige Batteriespeicher durchbrechen diese Limitierung durch integrierte Notstrom- beziehungsweise Inselbetriebsfunktionen.

Diese Geräte verfügen über gesonderte Steckdosen direkt am Gehäuse. Im Falle eines Stromausfalls können essenzielle Verbraucher wie Kühlschränke oder Laptops direkt dort eingesteckt werden. Leistungsstarke Systeme stellen im Inselbetrieb Ausgangsleistungen von 1200 Watt bis zu 2300 Watt zur Verfügung und versorgen die Geräte selbst dann weiter mit Sonnenstrom, wenn das öffentliche Netz komplett zusammenbricht.

Wie lange ist die Lebensdauer der Batterie und welche Zellen werden genutzt?

Moderne und hochwertige Balkonkraftwerk-Speicher basieren heutzutage fast ausnahmslos auf der Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LiFePO4). Im Gegensatz zu veralteten Lithium-Ionen-Akkus gilt diese Zellchemie als extrem sicher, thermisch höchst stabil (keine Brandgefahr) und vor allem als beispiellos langlebig.

Solche Hochleistungsakkus erreichen problemlos 6000 Ladezyklen, bevor ein nennenswerter Kapazitätsverlust eintritt. Bei der für Heimspeicher typischen Nutzung (tagsüber laden, nachts entladen) entspricht diese Zyklenfestigkeit einer zu erwartenden Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren. Um diese enorme Langlebigkeit zu garantieren, gewähren viele Premiumhersteller eine Garantie von 10 Jahren auf die Batteriekomponenten.

Sind die Speichergeräte wetterfest und für den Außenbereich geeignet?

Ja, Speichersysteme für Balkonkraftwerke sind speziell für den rauen Einsatz im Außenbereich konzipiert. Beim Aufstellort ist es wichtig, die Herstellervorgaben zu beachten, doch die Gehäuse selbst sind extrem robust gefertigt. Renommierte Geräte verfügen über strenge Industrie-Schutzklassen wie IP65, IP66 oder IP67.

Eine Zertifizierung nach IP67 bedeutet beispielsweise, dass der Akku absolut staubdicht ist und sogar gegen starkes Strahlwasser oder zeitweiliges Untertauchen geschützt ist. Damit können die Speicher bedenkenlos auf offenen Balkonen, an Gebäudefassaden, auf Flachdächern oder ungeschützt im Garten aufgestellt werden, ohne dass Regen oder Schnee die empfindliche Elektronik beschädigen.

Kann ich das System selbst aufbauen oder benötige ich einen Handwerker?

Der entscheidende Vorteil von steckerfertigen Balkonkraftwerken mit Speicher ist ihr einfaches Plug-and-Play-Prinzip. Die Installation und Inbetriebnahme können von handwerklichen Laien in weniger als 30 Minuten durchgeführt werden; eine teure Elektrofachkraft ist nicht erforderlich.

Die Solarmodule werden über standardisierte, verpolungssichere Steckverbindungen direkt mit dem MPPT-Eingang des Speichers verbunden. Der Speicher wird anschließend an den Mikrowechselrichter gekoppelt, welcher den Strom über ein genormtes Anschlusskabel mit einem ganz normalen Schuko-Stecker in eine beliebige Haushaltssteckdose einspeist. Wichtig ist bei der Verkabelung lediglich eine physikalische Grundregel: PV-Module dürfen bei diesen Systemen niemals in Reihe, sondern müssen stets parallel geschaltet werden, da ansonsten die maximale Eingangsspannung (oft 60 Volt) überschritten und das Gerät zerstört wird.

Was bedeutet MPPT und warum ist die Anzahl der Tracker wichtig?

MPPT steht für "Maximum Power Point Tracking" und bezeichnet die intelligente Steuerungselektronik, die kontinuierlich den optimalen Arbeitspunkt der Solarmodule sucht, um den höchstmöglichen Ertrag zu erzielen. Standard-Wechselrichter besitzen in der Regel zwei MPPT-Eingänge, die jeweils zwei Module steuern. Premium-Speichersysteme oder erweiterte Wechselrichter sind jedoch mit vier separaten MPP-Trackern ausgestattet.

Der gewaltige Vorteil von vier Trackern liegt darin, dass bis zu vier Solarmodule völlig unabhängig voneinander gesteuert werden. Sollte ein Modul durch einen Baum, eine Hauswand oder das Balkongeländer verschattet werden, bricht die Leistung dieses einen Moduls ein, während die anderen drei Module dank der getrennten MPPT-Kanäle weiterhin 100 Prozent ihrer maximalen Leistung an den Akku liefern. Dies ist entscheidend für komplexe Aufbausituationen.

Kann ich einen Speicher bei meiner bestehenden Solaranlage nachrüsten?

Ja, die Nachrüstung ist in den allermeisten Fällen absolut problemlos möglich und stellt ein populäres Upgrade dar. Universelle Speicherlösungen werden als intelligente Schnittstelle einfach zwischen die bereits vorhandenen Solarmodule und den existierenden Mikrowechselrichter geschaltet.

Die Batterie fungiert fortan als intelligenter Energie-Manager: Sie nimmt den produzierten Solarstrom der Module auf, leitet den in der dazugehörigen Smartphone-App definierten Anteil (die Grundlast) direkt an den Wechselrichter zur Netzeinspeisung weiter und speichert die wertvolle Überschussenergie in den Lithium-Zellen für die Nacht.

Muss ich das System beim Netzbetreiber anmelden oder genehmigen lassen?

Nein, der bürokratische Aufwand wurde massiv reduziert. Für steckerfertige Solaranlagen (Balkonkraftwerke) mit einer Wechselrichter-Einspeiseleistung von maximal 800 Watt ist eine Anmeldung oder Genehmigung beim lokalen Stromnetzbetreiber nicht mehr erforderlich.

Seit den umfangreichen Gesetzesnovellen genügt eine einzige, völlig kostenlose und rein digitale Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur. Diese kurze Onlinemeldung muss spätestens vier Wochen nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der Anlage durchgeführt werden. Die Bundesnetzagentur übernimmt anschließend automatisch die Unterrichtung des Netzbetreibers, sodass kein weiterer Aufwand entsteht.

Was passiert, wenn meine Anlage mehr als 800 Watt einspeist oder über 2000 Watt Modulleistung hat?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definiert die gesetzlichen Grenzen für den vereinfachten Betrieb eines Balkonkraftwerks sehr präzise: Der Wechselrichter darf maximal 800 Watt Wechselstrom (AC) in das Hausnetz einspeisen, und die kombinierte Leistung der angeschlossenen Solarmodule darf 2000 Watt Peak (Wp) Gleichstrom (DC) nicht überschreiten.

Werden Anlagen konfiguriert, die eine dieser beiden harten Leistungsgrenzen überschreiten, gelten sie juristisch nicht mehr als privilegierte "Steckersolargeräte", sondern werden als reguläre, große Photovoltaikanlagen eingestuft. In diesem Fall entfallen alle bürokratischen Erleichterungen: Die Anlage darf nicht mehr einfach per Schuko-Stecker betrieben werden, sondern muss zwingend von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb fest installiert, abgenommen und durch einen komplexen Antragsprozess beim Netzbetreiber genehmigt werden. Um diesen Aufwand zu vermeiden, sind Komplettsets mit 800W-Wechselrichter und Speichern die ideale, rechtskonforme Lösung.

Sind Solarmodule bis 2000 Watt Gesamtleistung an einem 800-Watt-Wechselrichter überhaupt sinnvoll?

Ja, diese Konfiguration, das sogenannte "Oversizing" (Überdimensionierung), ist im Zusammenspiel mit einem Batteriespeicher sogar die effizienteste und lukrativste Betriebsart. Die gesetzliche 2000-Watt-Peak-Grenze erlaubt es, deutlich mehr Module anzuschließen, als der Wechselrichter direkt einspeisen kann (800 Watt). An perfekten, wolkenlosen Sommertagen wird diese überschüssige Produktionsleistung direkt genutzt, um den Batteriespeicher in kürzester Zeit maximal aufzuladen, während gleichzeitig 800 Watt ins Haus fließen.

Der weitaus wichtigere Effekt zeigt sich jedoch bei schlechtem Wetter, diffusem Licht oder im Winter: Hier produzieren kleine Module oft zu wenig Strom. Eine Anlage mit 2000 Wp Modulleistung fängt auch unter diesen widrigen Bedingungen noch genügend Sonnenlicht ein, um die 800-Watt-Einspeiseleistung aufrechtzuerhalten und den Speicher verlässlich für die Nacht zu füllen.

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Inhaltsverzeichnis

Balkonkraftwerk-Speicher-Set für deine Wohnsituation kaufen

Mit einem Speicher holst du das Maximum aus deinem Balkonkraftwerk. Überschüssige Solarenergie, die du tagsüber nicht verbrauchst, kannst du direkt speichern und abends nutzen, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Damit erhöhst du deinen Eigenverbrauch und sparst bares Geld. Im Komplettset findest du bei uns Balkonkraftwerke mit Speicher von verschiedenen Herstellern für nahezu alle Wohnsituationen.

Speicher mit 600W- oder 800W-Balkonkraftwerk?

Mit Inkrafttreten des Solarpaket I im Mai 2024 ist es erlaubt, ein Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 800 Watt zu betreiben. Zuvor waren lediglich 600 Watt erlaubt. Damit ist die Anschaffung noch attraktiver, da ein 800W-Balkonkraftwerk mit Speicher mehr überschüssige Energieerträge nutzbar macht und man zusätzlich Stromkosten senken kann. 

Woraus besteht ein 800-Watt-Balkonkraftwerk mit Speicher?

In der Regel setzt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher aus folgenden Komponenten zusammen: Balkonkraftwerk einschließlich 800-Watt-Mikrowechselrichter, Solarmodule und Verkabelungen sowie einer Speicherbatterie.

Je nach Speichersystem gibt es auch sogenannte All-in-One-Lösungen (AIO). Das bedeutet, dass der 800W-Wechselrichter sich nicht außerhalb, sondern innerhalb des Speichergehäuses befindet.

Klassisches Balkonkraftwerk mit Speicher

Sonderfall: Smart-PV-Hub

Bei speziellen Speichersystemen wird zusätzlich ein Smart-PV-Hub bzw. intelligentes Steuerungssystem zwischen Wechselrichter und Solarmodulen angeschlossen, das den Energiefluss in die Batterie oder ins Hausnetz steuert, um den Eigenverbrauch zu optimieren.

Komponenten eines Balkonkraftwerks mit Speicher

Klassisches Bkw mit Speicher

  • Speicherbatterie
  • 800W-Wechselrichter
  • Solarmodule
  • Halterung

All-in-One-Speicherlösung

  • Speicherbatterie mit (integriertem) 800W-Wechselrichter
  • Solarmodule
  • Halterung

Wie funktioniert ein 800W-Balkonkraftwerk mit Speicher?

Im Wesentlichen funktioniert ein Balkonkraftwerk mit Speicher ähnlich wie eine herkömmliche Mini-Photovoltaikanlage. Der grundlegende Unterschied liegt in der Nutzung des erzeugten Stroms. Ein Balkonkraftwerk ohne Speicher erzeugt mithilfe von Solarmodulen Strom aus Sonnenlicht, welcher direkt im Haushalt verwendet wird, um elektrische Geräte zu betreiben. Nicht genutzter Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher produziert ebenfalls Strom aus Sonnenlicht. Wird mehr Energie erzeugt als verbraucht, wird die überschüssige Energie in einem Akku gespeichert. Wenn die Solarmodule abends keinen Strom mehr liefern, wird der gespeicherte Solarstrom ins Hausnetz eingespeist, wodurch weniger Strom vom Energieversorger benötigt wird.

Wie schließe ich den Speicher an mein Balkonkraftwerk?

Es sind keine Fachkenntnisse oder die Hilfe einer Elektrofachkraft erforderlich. Bei einem klassischen Balkonkraftwerk mit Speicher erfolgt die Verkabelung zunächst wie bei einem Balkonkraftwerk: Die Solarmodule werden an den 800W-Wechselrichter angeschlossen und dieser wiederum ans Hausnetz. Zusätzlich wird an den Wechselrichter der Speicher angeschlossen.

Bei AIO-Speichern mit fest integriertem Wechselrichter hingegen befinden sich die Anschlüsse für die Solarmodule direkt am Speicher.

Kann man ein Balkonkraftwerk mit einem Speicher nachrüsten?

Viele Speicher ermöglichen ein einfaches Nachrüsten einer Mini-Solaranlage, da sie kompatibel mit nahezu allen Mikro-Wechselrichtern sind. Dabei wird der Speicher ganz einfach mittels MC4-Stecker mit dem Wechselrichter und den Solarmodulen angeschlossen. Andere Speichersysteme wiederum sind zugeschnitten auf Wechselrichter der jeweiligen Speichermarke. Gleiches gilt für AIO-Systeme mit integriertem Wechselrichter, der sich nicht durch markenfremde Alternativen ersetzen lässt.

Tipp:

Falls du bereits im Besitz einer Stecker-Solaranlage sein bist, solltest du vor dem Kauf unbedingt auf Hinweise zur Kompatibilität achten.

Wie kann ich den Speicher auslesen und steuern?

Jedes Speichersystem ist mit einer App ausgestattet, die das Auslesen und Steuern des Speichers bequem via Smartphone ermöglicht. Die Einrichtung ist in der Regel simpel. Beispielsweise gibt es Apps, mit denen du bestimmen kannst, wie viel Energie von der Stecker-Solaranlage in den Speicher oder direkt ins Hausnetz eingespeist werden soll. Damit kannst du deine Eigenverbrauchsquote zusätzlich optimieren.

Darüber hinaus bieten einige Hersteller intelligente Stromzähler an, die man per Steckdose oder Festinstallation anbringen kann. Diese Zähler ermöglichen die Überwachung des Stromverbrauchs der Haushaltsgeräte in Echtzeit.

Smartphone-App für Balkonkraftwerk-Speicher

Vorteile durch Balkonkraftwerk mit Speicher

Wie bei einem klassischen Balkonkraftwerk bietet dir die Kombination mit einem Speicher folgende Vorteile: Du erzeugst deinen eigenen Strom und senkst damit deine monatliche Stromrechnung. Gleichzeitig reduzierst du deinen CO2-Fußabdruck, lebst nachhaltiger und trägst deinen Teil zur Energiewende bei. Darüber hinaus wirst du unabhängiger vom Energiemarkt und ein Stück weit zum Selbstversorger.

Ein passender Bkw-Speicher verpasst diesen Vorteilen einen Boost, da du den Solarstrom durch die Speicherung noch effektiver nutzen kannst. Das heißt, du reduzierst noch mehr Stromkosten und CO2-Emissionen und wirst noch unabhängiger. Mobile Speicher wiederum verschaffen dir Autarkie, da du sie mit und ohne Balkonkraftwerk ortsunabhängig nutzen kannst und sie dich auch bei einem Stromausfall mit Strom versorgen.

Vorteile auf einen Blick

Nachhaltiger leben

Reduziere mit einem Balkonkraftwerk mit Speicher CO2-Emissionen und trage zur Energiewende bei.

Stromkosten sparen

Nutze mit einem Balkonkraftwerk-Speicher den Solarstrom noch effektiver und reduziere zusätzlich deine Stromrechnung.

Mehr Unabhängigkeit

Werde unabhängiger vom Energiemarkt – mit einem mobilen Speicher sogar vom Ort und Hausnetz.

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Grundsätzlich lohnt sich eine Mini-Solaranlage mit Speicher. Denn die meisten Nutzer sind tagsüber nicht zuhause und können die erzeugte Solarenergie während der Arbeitszeit, wenn die Sonne scheint, nicht verbrauchen. Ein Speicher ist die ideale Lösung, um den tagsüber erzeugten und gespeicherten Strom abends nach Sonnenuntergang zu nutzen, wenn der Fernseher oder die Spülmaschine läuft. Hierdurch spart man zusätzlich Stromkosten und verringert seinen CO2-Fußabdruck.

Ein weiterer Pluspunkt: Je höher die Modulleistung der Anlage und Speicherkapazität sind, desto höher fallen die Ersparnisse langfristig aus. 

Was kostet ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Die Kosten für ein Balkonkraftwerk mit Speicher hängen vom jeweiligen Set ab und variieren je nach Speicher und Balkonkraftwerk-Komplettset. Bei Yuma ist beispielsweise ein Balkonkraftwerk-Speicher-Set bereits etwa 820 € erhältlich, das einen Speicher, ein Solarmodul und Wechselrichter umfasst. Anspruchsvollere Sets hingegen können mehr als 2000 € kosten, bieten dafür ein All-in-One-Speichersystem mit integriertem Wechselrichter und höherer Speicherkapazität, vier Solarmodule und Halterung.

Die Balkonkraftspeicher sind auch einzeln erhältlich. Bei Yuma beginnt die Preisspanne bereits ab 540 € und reicht bis ca. 1500 €. Wer den Speicher mit noch mehr Kapazitäten nachrüsten möchte, kann ihn mit passenden Zusatzakkus erweitern.

Wann amortisiert sich eine Mini-Solaranlage mit Speicher?

Prinzipiell kann man sagen, dass sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher in 4-10 Jahren amortisiert. Das bedeutet, dass man in diesem Zeitraum die Investitionskosten durch die Energieerzeugung bzw. Stromkostenersparnis wieder reinholt. Wann sich eine Anlage mit Speicher genau amortisiert, hängt in erster Linie von folgenden Faktoren ab:

  • Installationsort: Wohnort, Ausrichtung, Modul-Neigungswinkel
  • Leistung: Modulanzahl, Speichergröße
  • Kosten: Anschaffungskosten, Strompreise
  • Nutzerverhalten: Eigenverbrauchsquote

Hier rentiert sich das Speicher-Set bereits nach 6,5 Jahren und man profitiert langfristig von einer leicht höheren Kostenersparnis.

Fazit

Anhand der Fallbeispiele wird deutlich, dass sich die Amortisationszeit eines Balkonkraftwerk-Speicher-Sets zwar im Vergleich zu einer speicherlosen Anlange etwas verlängert. Aber je höher die Solarmodulleistung und Speicherkapazität sind, desto höher fallen der Mehrertrag und die Stromkostenersparnis über einen längeren Zeitraum aus.

Wie groß sollte ein Balkonkraftwerk-Speicher sein?

In der Regel zielt ein Balkonkraftwerk-Speicher darauf ab, die überschüssigen Energieerträge tagsüber zu speichern und abends nutzen zu können. Bei einem 800-Watt-Balkonkraftwerk mit 1-2 Solarmodulen reichen bis zu 2 kWh völlig aus. 800W-Anlagen mit 3-4 Modulen können durchaus auch Speicher mit höheren Kapazitäten nutzen.

Wer den Speicher für mobile Zwecke nutzen möchte oder im Fall eines Stromausfalls bestmöglich gewappnet sein möchte, kann den Speicher mit Zusatzbatterien aufrüsten. Je nach Hersteller ist es möglich, den Speicher auf bis zu 9,6 kWh zu erweitern. Die Installation der Zusatzbatterien ist in der Regel einfach. Bei einigen Modellen erfolgt sie einfach nach dem Stapelprinzip und Plug & Play.

Wie langlebig sind Speicher?

Die Langlebigkeit von Balkonkraftwerk-Speichern ist verschieden und unterscheidet sich je nach Hersteller. Unterschieden wird hierbei zwischen Ladezyklen, Lebensdauer und Garantielaufzeiten. Beispielsweise bietet die Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro insgesamt 6000 Ladezyklen – bei einer Restkapazität von 80 % –, eine 15-jährige Lebensdauer und 10-jährige Garantie. Nicht selten werden 10 Jahre Garantie vom Hersteller gewährleistet, aber auch 5 Jahre sind nicht unüblich.

Auch die Nutzung bzw. der Umgang mit dem Speicher spielt eine entscheidende Rolle, welche sich positiv oder negativ auf die Langlebigkeit des Speichers auswirken kann.

Was sollte man bei der Nutzung beachten?

Damit du möglichst lange Freude an deinem Balkonkraftwerk-Speicher hast, solltest du einige Punkte beachten. Hierdurch schützt du ihn vor unnötigem Verschleiß. Die Eigenschaften einer Speicherbatterie unterscheiden sich je nach Hersteller. Denn bei einigen Speichern ist eine Platzierung im Innenraum ratsam. Daher solltest du vor dem Kauf einige Punkte beachten.

Ist der Balkonkraftwerk-Speicher wasserfest?

Prüfe im Vorfeld, ob der Speicher wasserfest nach z. B. IP54 oder IP65 ist. Falls nicht, solltest du ihn vor Regen schützen. Auf einem Balkon oder einer Terrasse mit Überdachung stellt dies eher weniger ein Problem dar. Aber er sollte nicht offen dem Regen ausgesetzt sein.

Ist der Speicher frostbeständig?

Es gibt frostbeständige und nicht frostbeständige Balkonkraftwerk-Speicher. Letztere solltest du im Winter im Innenraum lagern. Grundsätzlich wirken sich Minustemperaturen auf lange Sicht negativ auf die Lebensdauer des Speichers aus.

Kann ich den Speicher der direkten Sonne aussetzen?

Direkte Sonnenstrahlen auf den Speicher über einen längeren Zeitraum solltest du vermeiden. Denn durch die Hitze kann die Leistung der Batterien mit der Zeit nachlassen. Schatten oder zumindest Abkühlphasen wirken sich positiv auf die Langlebigkeit aus.

Wie kann ich den Speicher indoor mit dem Balkonkraftwerk verbinden?

Da die Solarmodule direkte Sonnenstrahlen benötigen, stellt sich die Frage nach dem Anschluss, wenn der Speicher indoor platziert wird. Hier schaffen spezielle Flachkabel Abhilfe, die du durch Spalten unter Fenster oder Terrassen- bzw. Balkontüren legen kannst.